Lachsöl – Was Sie VOR dem Kauf unbedingt wissen sollten!

Wirkung, Anwendung und Studien

Lachsöl/Fischöl/Omega-3 Öle

Lachsöl ist eine Variante der Omega-3 Öle. Omega-3 Fettsäuren sind nachweislich sehr gesunde Öle, die der Körper für viele Stoffwechselfunktionen braucht. Da der Körper die Omega-3 Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, ist er auf eine äußerliche Zufuhr angewiesen.

 

Omega-3 Fettsäuren haben positive Effekte auf:

  • Senkung der Blutfettwerte und Cholesterin
  • Senkung der Blutzuckerwerte
  • Verbesserung der Widerstandskraft und Konzentrationsfähigkeit
  • Verbesserung des Hautbildes und der Spannkraft der Blutgefäße
  • Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit.

Hieran besteht weltweit nicht mehr der geringste Zweifel. Die Vergabe von Omega-3 Kapseln gehört mittlerweile zur täglichen Praxis in der Schulmedizin. Neben der allgemeinen Verbesserung des körperlichen Befindens und Optimierung der Ernährung, werden diese Präparate auch gezielt zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Dazu zählen:

  • ADHS
  • Alzheimer
  • Migräne
  • Depressionen
  • Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit.

Besonders wichtig ist die Zufuhr hoch dosierter Omega-3 Fettsäuren für Schwangere. Der Fötus und der Säugling sind zwingend auf diese Fettsäuren angewiesen, da sie für den Aufbau von Augen und Gehirn benötigt werden. Darum haben schwangere Frauen häufig so einen gewaltigen Appetit auf Hering und Austern.

Schädliche Wirkungen auf Lachsöl gibt es nur sehr wenige. Es betrifft vor allem Menschen mit einer Allergie auf Fisch und Fischerzeugnisse. Für diese bietet die Natur andere Quellen für Omega-3 Fettsäuren. Leinöl, Chiasamen, Rapsöl oder aus Algen hergestellte Produkte sind rein pflanzliche Alternativen zum Lachsöl. Kraftsportler empfehlen zudem, dass Lachsöl nicht auf nüchternen Magen vor dem Training aufzunehmen. Das kann sonst zu Übelkeit und Erbrechen führen. Viel hilft viel – das gilt im Allgemeinen bei der Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln im Grunde nie. Eine Überdosierung von Omega-3 kann durchaus problematisch werden. Darum sollte man auf die Höchstmenge von 5 Gramm pro Tag achten und sie nicht überschreiten.

Der Kaltwasser-Seefisch, zu denen auch die Lachse gehören, ist einer der effektivsten Lieferanten von Omega-3 Fettsäuren. Mit einer fischreichen Ernährung ist die zusätzliche Zufuhr von Omega-3 Fettsäuren deshalb eigentlich nicht nötig. Doch genau dort gibt es heute große Herausforderungen, die sich immer weiter verschärfen: Die Meere sind nicht nur dramatisch verschmutzt, sie sind auch völlig überfischt. Der weltweite Bestand an Fischen nimmt immer weiter ab, was dieses Nahrungsmittel immer teurer macht. Dass der meiste Lachs zwar heute aus Zuchtstationen stammt, ist nur ein kleiner Trost. Fische können, wie die Menschen auch, das Omega-3 nicht selbst bilden, sondern nehmen es mit der Nahrung auf. In der Natur sind das bestimmte Algensorten, die von den Fischen gefressen werden und sich in ihnen auf diese Weise das Omega 3 im Gewebe ansammelt. Die Forschung läuft zwar auf Hochtouren, um diese Algensorten zu identifizieren und im für die Fischzucht relevanten Maßstab zu züchten. Bis es soweit ist, werden die Lachse aber noch mit Fischmehl gefüttert – der wieder aus der Hochseefischerei stammt. In Summe ändert der Zuchtlachs an der Problematik der Überfischung der Weltmeere deshalb nichts.

Nun ist die Produktion von Omega-3 Produkten, zu denen auch das Lachsöl gehört, nicht für die Überfischung oder Verschmutzung der Weltmeere verantwortlich. Die Forschung arbeitet mit Hochdruck daran, das Produkt ökologisch wesentlich unbedenklicher zu machen. Dabei wird eine Doppelstrategie verfolgt: Zum einem sollen die Primärlieferanten von Omega-3 als Futter für den Zuchtlachs dienen und das bedenkliche Fischmehl damit ablösen. Zum zweiten sollen die Algen direkt als Primärlieferant für Omega-3 aufgewertet werden und den Bedarf an Fisch damit reduzieren. Die Erfolge sind hierbei schon beachtlich.

Der Mensch kann zudem nicht den ganzen Lachs essen. Damit der Fisch aber optimal verwertet wird, hat die Verwendung von Lachsöl auch in der Tiernahrung für positive Effekte gesorgt. Hier sind es vor allem die bewussten Tierhalter, die ihre kleinen Freunden durch BARFen besonders nachhaltig ernähren.

Perfektes BARFen durch Lachsöl

Das BARFen bezeichnet die besonders artgerechte Ernährung von fleischfressenden Haustieren. Es wurde ursprünglich für Zuchthunde entwickelt, hat aber inzwischen auch bei der Ernährung von Katzen Einzug gefunden. BARF hatte im Laufe seiner Entwicklung unterschiedliche Bedeutungen. Heute hat man sich aber auf „Biologisch artgerechte Roh-Fütterung“ geeignet. Damit soll sich dieser Tierfutter-Trend von den verarbeiteten Trocken- oder Dosenfuttern absetzen, deren Inhaltsstoffe häufig alles andere als gesund sind. Das BARFen bedeutet im Wesentlichen, dass der Tierbesitzer das Futter selbst herstellt. Die Vorteile sind, dass der Besitzer auf das Gramm genau weiß, was sein Liebling zu fressen bekommt und seine gesundheitliche Entwicklung damit punktgenau steuern kann.

Neben der Verwendung von frischem und geeignetem Fleisch ist auch die Vergabe von Zusatzstoffen damit in besonders bewusster Weise möglich. Das Lachsöl ist wegen seines hohen Anteils von Omega-3 Fettsäuren dabei besonders beliebt und wichtig. Der Hund kann, wie der Fisch oder der Mensch auch, diesen essentiell wichtigen Bestandteil der Ernährung nicht selbst herstellen. Er ist, wie wir auch, auf die äußerliche Zufuhr angewiesen. Erschwerend kommt hinzu, dass Hunde reine Karnivoren, also Fleischfresser sind. Vegetarische oder vegane Alternativen zum Fisch- oder Lachsöl werden deshalb meistens von den Hunden abgelehnt oder mit Verdauungsproblemen quittiert.

Die Zugabe von Lachsöl in das Hundefutter hat folgende Effekte für den Hund:

  • Vorbeugung von Mangelerscheinungen
  • Therapie von Nierenproblemen
  • Behandlung von Entzündungen im Körper
  • Behandlung von Herz- und Kreislaufproblemen von Hunden
  • Behandlung von Tumoren
  • Verbesserung von Fell und Haut beim Hund
  • Verbesserung der Sehschärfe

Was bei der Vergabe von Lachsöl an Hunde auffällt, ist dass es gegenüber den Produkten für den Menschen wesentlich billiger ist. Die Ursache liegt an den geringeren gesetzlichen Anforderungen an Tierfutter gegenüber menschlicher Nahrung. Aus diesem Grund kostet ein Liter Lachsöl für die ergänzende Ernährung des Hundes nur 5 bis 12 Euro. Lachsöl für den menschlichen Verzehr kann dagegen bis zu 100 Euro pro Liter kosten.

Lachsöl für alle Hunderassen geeignet

Die Vergabe von Lachsöl ist für alle Hunde geeignet. Anders, als ihr erheblich unterschiedliches Äußeres vermuten lässt, sind Hunde genetisch doch alle sehr eng miteinander verwandt. Dafür spricht auch die fast beliebige Mischbarkeit aller Hunderassen miteinander.  Es gibt daher keine Hunderasse, die Lachsöl nicht vertragen würde.

Lachsöl für Welpen und Hunde Senioren

Lachsöl ist bei der Entwicklung eines Fötus und eines jungen Säugetiers für die Ausreifung des Gehirns und der Augen sehr wichtig. Das macht bei Mensch oder Hund kaum einen Unterschied. Die Netzhaut der Augen bestehen zum großen Teil aus Omega-3 Fettsäuren. Eine gesunde Entwicklung der Seh- und Denkfähigkeit ist deshalb zwingend auf die externe Zugabe von Omega-3 Fettsäuren angewiesen. Da Lachsöl den größten Anteil dieses Naturstoffs enthält, ist seine Verwendung zu diesem Zweck besonders effektiv.

Welpenfutter wird daher heute bewusst mit Omega-3 Fettsäuren angereichert.

Gleiches gilt auch bei älteren Hunden: Wie Menschen auch, können sie im Gehirn und den Augen degenerative Erkrankungen erleiden. Um diese vorzubeugen und dem Hund ein langes Leben mit einem würdigen Ende zu bescheren, ist die Zugabe von Lachsöl sehr hilfreich. Auch wenn man erst einen Hunde-Senior aus dem Tierheim bei sich aufnimmt, ist die Zugabe von Omega-3 sehr sinnvoll. Auch wenn der Hund sein Leben lang keine gezielte und gesteuerte Omega-3 reiche Ernährung bekommen hat, kann ein Hunde Senior nochmals dadurch einen zweiten Frühling erleben. Die Augen werden wieder besser, die Motorik verbessert sich und das Fell bekommt einen gesünderen Teint. Die verbesserte Denkleistung des Hundes schlägt sich auch schnell auf ein wesentlich besseres Sozialverhalten nieder. Ein verwirrter Hund ist ein ängstlicher Hund, der schnell auch aggressiv werden kann. Mit einer reichhaltigen Zugabe von Omega-3 Fettsäuren durch Lachsöl im Futter kann der Hund schnell wieder zu seiner friedliebenden Natur zurückfinden.

Was ist Lachsöl?

Lachsöl ist ein Fischöl, welches aus Lachsen gewonnen wird. Für den menschlichen Verzehr wird es nur sehr selten in der reinen Form angeboten. Das liegt vor allem an seinem starken Eigengeruch. Es gibt durchaus Lachsöl, das als Speise- oder Salatöl verwendbar ist. 

Dieses ist durch die Zugabe von Zitrone, Minze oder Nelke seitens des Geruchs so weit entschärft, dass es nicht mehr als störend, sondern als angenehm empfunden wird. Allerdings ist dieses Speiseöl mit knapp 100 Euro pro Liter eines der teuersten Öle, die man für die Zubereitung von Salaten kaufen kann.

Als Nahrungsergänzungsmittel wird Lachsöl für den Menschen deshalb vorwiegend in Kapselform angeboten. Die goldenen, durchsichtigen Kapseln werden einfach unzerkaut geschluckt. Im Magen lösen sie sich schnell auf und setzen die gesunden Inhaltsstoffe frei. Lachsöl ist ein reines Naturprodukt, welches viele positiven Effekte für den Körper hat. Trotz seiner Natürlichkeit ist es nicht ganz unumstritten: Immerhin handelt es sich um ein Produkt, das aus Zuchtfischen gewonnen wird – die wiederum mit Fischmehl gefüttert werden. Das Fischmehl stammt jedoch meistens als Restprodukt aus der Hochseefischerei, die ursächlich für den Rückgang der Meerestiere verantwortlich ist. Die Überfischung und Vermüllung der Meere ist eines der drängendsten Probleme der Zukunft. Jedoch ist gerade beim Lachsöl ein echter Durchbruch in Sicht: Neueste Forschungen haben Algen identifizieren können, mit denen eine Direktfütterung von Zuchtlachsen möglich ist. Sie sind damit nicht mehr auf Fischmehl als Omega-3 Lieferanten angewiesen. So gezüchteter Lachs ist damit ein wichtiger Beitrag für die Rettung der Meere.

 

Was bewirkt Lachsöl im Körper?

Lachsöl besteht aus so genannten „Triglyceriden“. Dies sind die Fettsäureester des Glycerins. 22% der Triglyceride von Lachsöl sind gesättigte, jedoch 43% ungesättigte und sogar 35% mehrfach ungesättigte Fettsäuren und damit besonders gesund. Die wichtigsten Fettsäure-Ester, das Omega-3, hat einen Anteil von 30% im Lachsöl. Damit ist Lachsöl das Nahrungsmittel, mit der höchsten Konzentration an Omega-3 Fettsäuren. Das Omega-3 ist der wesentliche, für die Gesundheit relevante Bestandteil des Lachsöls.

 

Wofür ist Omega-3 zuständig?

Vorweggesagt: Es gibt kaum ein Naturheilmittel das so gut erforscht und in seiner Wirksamkeit durch Studien so gut belegt ist, als die Omega-3 Fettsäuren. Damit setzt sich Omega-3 und seine Lieferanten Lachsöl, Fischöl, Leinöl, Chiasamen oder Algen von vielen angeblichen Naturheilmitteln ab. Die Wirksamkeit von Omega-3 ist bewiesen und wird auch in der Schulmedizin aktiv eingesetzt.

 

Lachsöl und Cholesterin

Cholesterin ist ein körpereigener Stoff, der für den Zellaufbau benötigt wird. Allerdings wird zwischen „Gutem“ und „Schlechtem“ Cholesterin unterschieden. Das „schlechte“ Cholesterin, das „LDL“ Cholesterin, ist eine wachsartige Substanz, die aus nicht verstoffwechselten Fetten gebildet wird. Diese wachsartige Konsistenz ist vor allem auf seine hohen Lipid-Werte zurück zu führen. Das „gute“ Cholesterin, das „HDL“ Cholesterin, hat dagegen nur einen sehr geringen Anteil an Lipiden.

Dieses Lipid ist es, welches sich an den Innenwänden der Arterien ablagert. Allerdings braucht der Körper auch das LDL-Cholesterin, weil er damit die Zellwände aufbaut. Der Kreislauf ist deshalb von der Natur so vorgesehen, dass in dem Leben das LDL gebildet wird, womit die Zellwände aufgebaut werden. Das HDL-Cholesterin bringt verbrauchtes LDL zurück in die Leber, wo es verstoffwechselt und ausgeschieden wird. Die Arteriosklerose ist deshalb vorwiegend auf ein gestörtes Gleichgewicht zwischen LDL- und HDL-Cholesterin zurück zu führen.

Kurzer Exkurs über Blutgefäße

Die Arterien sind die Blutgefäße, welche das sauerstoffreiche Blut transportieren. Die landläufige Definition, dass Arterien vom Herz weglaufen, Venen das Blut jedoch zum Herz hin transportieren, stimmt deshalb nicht: Im „kleinen Blutkreislauf“, welcher zwischen den oberen Herzkammern und der Lunge zirkuliert, ist es genau umgekehrt. Darum: Arterien transportieren sauerstoffreiches Blut, Venen das sauerstoffarme Blut. Darum schimmern Venen auch bläulich unter der Haut und Arterien eher rötlich.

Kräftige aber anfällige Arterien

Die Arterien sind maßgeblich für den Blutdruck des Körpers verantwortlich. Das liegt an ihrem inneren Aufbau: Sie sind keineswegs nur einfache Röhren aus Gewebe. Vielmehr handelt es sich bei diesen Blutgefäßen um hoch dynamische Organe. Ihre dicke Außenwand besteht aus einem kräftigen Muskelgewebe. Zieht es sich zusammen, steigt der Blutdruck. Weiten sie sich, sinkt der Blutdruck. Im Gegensatz zu den Arterien sind die Venen deutlich dünnwandiger. Sie haben nur eine geringe Muskulatur. Sie haben hingegen Klappen, mit denen ein Rückfluss des Blutes verhindert wird. Mit der Technik des Muskelschlauchs der Arterien kann der Körper den Blutdruck blitzschnell und sehr exakt regulieren – solange das Gefäßsystem intakt ist. Wenn die Arterien inwendig mit einer dicken Plaque aus LDL-Cholesterin verklebt sind, kommt die Regulierung des Blutdrucks durcheinander. Besonders dramatisch wird es, wenn die Blutgefäße vollständig von Cholesterin-Ablagerungen verschlossen werden. Diese Verstopfung wird durch das allmähliche Zuwachsen der Arterie ausgelöst. Meistens ist jedoch ein Thrombus die Ursache für den schlagartigen Verschluss einer Arterie. Das geschieht, wenn sich ein Klumpen anhaftendes Cholesterin gelöst hat und vom Blutstrom weiter gespült wird. Erreicht dieser Klumpen – der eigentliche Thrombus – die nächste, durch Cholesterin verengte Stelle, verschließt sich das Blutgefäß schlagartig. In den Extremitäten kann so eine Thrombose ausgelöst werden. Das ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die sofort behandelt werden muss, da sonst der Verlust des betroffenen Arms oder Beins droht. Besonders gefährlich ist eine Thrombose jedoch in der Lunge, dem Herz oder dem Gehirn. Dort lösen sie einen Kollaps, einen Infarkt oder einen Schlaganfall aus – mit meistens tödlichen Folgen.

 

Wirkung von Omega-3 bei Cholesterin

Cholesterin senkt das Triglycerid und erhöht das HDL-Cholesterin. Dadurch hat es einen aktiven Einfluss auf die Auflösung der schädlichen Ablagerungen von LDL-Cholesterin an den Blutgefäßen. Das HDL-Cholesterin wird benötigt, um das verbrauchte LDL-Cholesterin zurück zur Leber zu führen. Dort wird es verstoffwechselt und ausgeschieden. Allerdings ist auch das beste Lachsöl keine Bürste, mit dem die Arterien von innen gereinigt werden können. Der Prozess des Abtragens von LDL-Cholesterin braucht seine Zeit und muss als ganzheitliche Therapien verstanden werden. Dazu gehören:

  • Gesunde, abwechslungsreiche Ernährung
  • Sofortiger Stopp von Rauchen
  • Viel trinken
  • Aufnahme von geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln

Rauchen verengt die Blutgefäße und trägt damit zur Erhöhung des Blutdrucks bei. Darüber hinaus stören die im Tabak enthaltenen Hormone die Cholesterin-Produktion in der Leber. Schließlich ist das Nikotin des Tabaks ein Zellgift, das zur Abwehr von Raupen gebildet wird. In der Blutbahn hat es eigentlich nichts verloren. Die Leber muss das aufgenommene Nikotin wieder ausscheiden und kommt wegen der Verarbeitung des an sich unbekannten Stoffs mit der Produktion und dem Abbau von Cholesterin durcheinander. Der erhöhte Blutdruck bremst die Zirkulation des Blutes und des darin enthaltenden LDL-Cholesterins. Das begünstigt seine Ablagerung an der Innenwand der Arterie – die Arteriosklerose nimmt ihrem Lauf.

Eine abwechslungsreiche Ernährung bestehend aus Fleisch, Fisch, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Spurenelementen ist für einen gesunden Körper maßgeblich.

Flüssigkeit ist allgemein der wichtigste Beitrag zur Verdünnung des Blutes, Senkung des Blutdrucks und Durchspülung von Leber und Nieren, den beiden „Klärwerken“ des Körpers. Normales Wasser ist hier bereits sehr hilfreich. Der Saft von roten Beeren oder Traubenkern-Extrakte können das Abtragen der LDL-Plaque ebenfalls begünstigen.

Eine ausreichende Bewegung senkt ebenfalls den Blutdruck. Der Muskelapparat wird angeregt und Schadstoffe über die Haut ausgeschwitzt. Übertreiben muss man es bei der Bewegung nicht: Eine gesunde Bewegung bedeutet bereits, 2 x pro Woche für eine halbe Stunde normal spazieren zu gehen.

Mit diesen Maßnahmen hat man bereits seinen Stoffwechsel einigermaßen normalisiert. Um aber aktiv eine Erkrankung der Blutgefäße, wie Arteriosklerose, anzugehen, ist die vermehrte Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren ein sehr guter Ansatz.

 

Bestes Medikament für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht akut, sondern als Heilungstherapie zu behandeln, ist Omega-3 bislang ungeschlagen. Kein bislang verfügbares chemisches Pharmazeutikum konnte es mit hoch dosiertem Omega-3 aufnehmen. Das Cholesterin senkenden Effekte und Reinigungsleistungen sind auf chemischen Weg bislang nicht herstellbar. Damit wird Omega-3, beispielsweise durch Aufnahme von Lachsöl, zur schärfsten Waffe gegen akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jedoch funktioniert diese nur, wenn die Lebensumstände entsprechend angepasst werden. Wer fleißig Lachsöl-Kapseln ist, täglich aber eine Packung Zigaretten raucht, der wird nicht viel davon haben.

 

Lachsöl Herzinfarkt Vorbeugung

Obwohl es bei übermäßiger Einnahme eine Übelkeit auslösen kann, ist eine echte Überdosierung von Lachsöl-Produkten kaum möglich. Die Kapseln sind äußerst diskret und geschmacksneutral. Sie eignen sich wegen des hohen Omega-3 Anteils deshalb hervorragend zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einen Einfluss auf die natürliche Produktion von HDL und LDL Cholesterin hat die Aufnahme von Lachsöl Kapseln nicht. Der Abbau des LDL Cholesterins wird dadurch zwar gefördert, jedoch nicht mehr als über das gesunde Maß hinaus.

 

Lachsöl für Knorpel und Gelenke

Neben der cholesterin-senkenden Wirkung hat Lachsöl auch einen positiven Effekt für die Bildung von Knorpel in den Gelenken. Da es darüber hinaus auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, ist es für Personen und Tiere mit rheumatischen Beschwerden gut geeignet.

 

Lachsöl für besseres Sehvermögen

Die Netzhaut besteht zu einem großen Teil aus Omega-3 Fettsäuren. Da der Körper kein Omega-3 selbst produzieren kann, ist er auf eine Aufnahme von außen angewiesen. Lachsöl, mit seinem besonders hohen Anteil an Omega-3 ist daher der ideale Lieferant. Bei Säuglingen und Kleinkindern unterstützt es die Ausreifung des Sehapparates besonders. Das geschieht sogar schon im Mutterleib. Bei Erwachsenen kann durch Omega-3 eine Verbesserung der Sehfähigkeit vor allem bei Nachtblindheit erreicht werden. Die Sehschärfe wird jedoch nicht durch die Aufnahme von Omega-3 bzw. Lachsöl beeinflusst, da diese von der Hornhaut gesteuert wird.

 

Lachsöl und Denkfähigkeit

Wie die Augen, besteht das Gehirn zu einem großen Teil aus Omega-3 Fettsäuren. Die reichhaltige Zugabe von Omega-3 in der Ernährung ist deshalb für Schwangere sehr wichtig. Sie unterstützt damit nicht nur den Aufbau von Augen und Gehirn des Fötus. Sie schützt sich damit vor allem auch selbst vor einem Omega-3 Mangel. Die Natur einer schwangeren Frau ist so programmiert, dass sie die Versorgung des Fötus bevorzugt. Wenn die Mutter also nicht genügend Omega-3 zu sich nimmt, baut der Fötus selbst die Vorräte der Mutter ab, um sein eigenes Gehirn und Sehapparat aufzubauen. Lachsöl-Kapseln sind deshalb für die Schwangeren selbst und für den Fötus die ideale Nahrungsergänzung.

Jedoch hat Omega-3 auch für Erwachsene einen sehr positiven Effekt auf das Gehirn. Normale, gesunde Menschen können mit der Aufnahme von Omega-3, beispielsweise durch Lachsöl-Kapseln – ihre Denkfähigkeit deutlich verbessern. Das schlägt sich durch eine Ausgeglichenheit, verbesserte Konzentrationsfähigkeit und sogar Steigerung des IQ nieder. Wer dieses Ziel erreichen möchte, kann sich jedoch nicht nur auf die Einnahme von Lachsöl-Kapseln verlassen. Ohne Lernen und Gehirntraining ist eine Steigerung des IQ nicht erreichbar.

Bei Heranwachsenden wurde schon klinisch bewiesen, dass Omega-3 aktiv zur Bekämpfung von ADHS verwendet werden kann. Die auffälligen Kinder und Jugendlichen wurden mit der Einnahme dieses Naturheilmittels deutlich ruhiger und konnten sich besser konzentrieren. Die Vergabe von Ritalin, welches aus den Kindern ja häufig echte Zombies macht, konnte in vielen Fällen reduziert oder ganz eingestellt werden.

Ein gesundes Gehirn wird jedoch vor allem für ältere Menschen traurigerweise immer häufiger zu einer Herausforderung. Was mit Vergesslichkeit und „Tüteligkeit“ beginnt, endet häufig genug in geistiger Umnachtung und Alzheimer. Hier kann die frühzeitige und vorbeugende Einnahme von Omega-3 aktiv dazu beitragen, diesen Zeitpunkt der nachlassenden Hirnleistung im Alter so weit wie möglich hinaus zu schieben. Wunder kann Omega-3 leider nicht vollbringen: Einmal geschädigte Hirnregionen lassen sich auch durch die Einnahme von Fischöl nicht mehr reparieren. Jedoch lässt sich ein weiterer Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit abbremsen. Durch gezielten Hirntraining, beispielsweise durch Logopädie, lässt sich ein geschädigtes Gehirn aber wieder teilweise reaktivieren.

 

 

Lachsöl und Schlaf

Das in Lachsöl enthaltene Omega-3 wirkt sich positiv regulierend auf den Hormonhaushalt aus. Das macht sich recht kurz nach der regelmäßigen Einnahme durch einen angenehm ausgeglichenen Schlaf bemerkbar. Dabei ist das Omega-3 nicht aktiv Schlaf fördernd, sondern sorgt eher für eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit, welche die Schlafphasen in ihrem natürlichen Zyklus unterstützt.

Es ist also kein Schlafmittel und auch kein Beruhigungsmittel, sondern ein Regulator für den natürlichen Hormonhaushalt. Langfristig ist die regulierende Wirkung von Omega-3 auf den Hormonhaushalt durch eine ausgeglichene Stimmung und besseres Hautbild erkennbar. Akne und Mitesser gehen zurück, Haarausfall wird gemildert und auch die Nägel bekommen ein besseres, gesünderes Wachstum.

 

Lachsöl und Blutdruck

Lachsöl ist durch seinen hohen Anteil an Omega-3 ein natürlicher Blutdrucksenker. Chemische Blutdrucksenker erzwingen eine schlagartige Weitung der Blutgefäße, was zur Senkung des Blutdrucks führt. Im Akutfall, beispielsweise bei einem Schlaganfall, einer Hypertonie oder einer Angina Pectoris, ist dies auch absolut angezeigt. Omega-3 hat jedoch eine sanftere und allmählich aufbauende Wirkung bei zu hohem Blutdruck. Es wirkt aktiv entspannend auf die arteriöse Muskulatur der Blutgefäße. Darüber hinaus verdünnt es das Blut, verhindert ein Verkleben der Blutplättchen und baut aktiv die Cholesterin-Plaque an den Innenwänden der Adern ab. Das Verhindern der Blutplättchen-Verklebung senkt zudem das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Geschädigte Arterien neigen zudem zu einer Verdickung. Dies kommt durch einen gestörten Wachstumsfaktor der Endozellen, aus denen die arteriellen Blutgefäße bestehen. Hier greift Lachsöl ebenfalls regulierend ein. Das alles trägt zur Senkung des Blutdrucks bei. Das Beste daran ist: Omega-3 als Blutdrucksenker hat keine Nebenwirkungen. 

 

Lachsöl zur Entzündungshemmung

Omega-3 hat starke anti-oxidative Eigenschaften. Damit wird es zu einem sehr effizienten Fänger für freie Radikale. Freie Radikale sind Sauerstoff-Ionen, die äußerst aggressiv auf Zellwände reagieren. Sie werden beim normalen Zellstoffwechsel gebildet. Teilweise sind sie sogar nützlich: Die für die Immunabwehr zuständigen T-Zellen nutzen die freien Radikalen, um fremde Bakterien abzutöten. Ein Überhang an freien Radikalen im Körper kann jedoch zu chronischen Entzündungen führen. Die Symptome können dabei sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von Gelenkschmerzen, Hauterkrankungen, Abgeschlagenheit, Schlaflosigkeit, bis hin zur Depression. Da die Depression eine im Gehirn stattfindende Erkrankung ist, kann die Einnahme von Fischöl eine sehr effektive Therapieform sein. Das in Fischöl reichhaltig vorhandene Omega-3 ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Tatsächlich fordert das Gehirn selbst große Mengen an Omega-3 an, die es für seinen Betrieb und die Entwicklung braucht. Die vermehrte Zugabe dieses Naturheilmittels kann durch seine anti-oxidativen Eigenschaften dadurch auch eine entstehende Entzündung im Gehirn bekämpfen. Eine Depression lässt sich auf diese Weise therapieren, wenn sie eine Entzündung als Ursache hatte.

 

Lachsöl für bessere Sozialkompetenz

Die entzündungshemmende und Stimmung aufhellende Wirkung von Omega-3 macht sich auch in einen ausgeglichenen Charakter bemerkbar. Da es Mangelerscheinungen vorbeugt, Entzündungen hemmt und damit Depressionen und Schlafstörungen vorbeugt, bewirkt es in Summer eine positive Entwicklung einer Persönlichkeit. Es hebt die Laune und vermeidet depressive oder aggressive Stimmungsschwankungen. Das gilt für Menschen wie für Tiere: Auch Hunde werden durch die Zugabe von Lachsöl im Futter charakterlich ausgeglichener, friedlicher und weniger ängstlich oder aggressiv.

 

Lachsöl für bessere Männlichkeit

Männlichkeit lässt sich auf abrufbare, kontrollierte Potenz, ein ausgeglichenes Wesen und eine große innere Stärke zusammenfassen. Omega-3 hat nachweislich einen regulierenden Einfluss auf das Männlichkeitshormon Testosteron. Vor allem das DHT, der besonders Aggressionsfördernde Abkömmling des Testosterons, wird durch die Einnahme von Lachsöl besser reguliert. Es unterbindet dabei unangenehme Begleiterscheinungen wie Wutausbrüche oder extreme Reizbarkeit. Gleichzeitig fördert es aber die normale Entwicklung der Geschlechtsorgane.

 

Lachsöl und Krebs

Es ist immer gefährlich, ein Naturheilmittel als Krebstherapie anzupreisen. Im Fall des Lachsöls wurde jedoch schon klinisch bewiesen, dass es einen bekämpfenden Effekt auf Krebszellen hat. Vor allem die Behandlung von Prostatakrebs, Darmkrebs oder Brustkrebs kann durch die Einnahme von Lachsöl unterstützt werden.

 

Lachsöl zur Leistungssteigerung

Lachsöl ist als indirekt wirkendes, legales Dopingmittel einsetzbar. Es wirkt regenerativ und reparierend auf den gesamten Muskel-Gelenk-Apparat. Leistungssportler können durch die Einnahme von Lachsöl als Nahrungsergänzungsmittel die Erholungspausen zwischen den Trainingseinheiten verkürzen.

 

Lachsöl für die Atemwege

Die entzündungshemmende Wirkung von Lachsöl ist auch zur Behandlung von Infektionen in Lunge oder Bronchen einsetzbar. Asthma, Allergien und chronische Leiden der Atemwegserkrankungen lassen sich mit der Einnahme von Lachsöl-Präparaten begleitend behandeln. Wichtig ist jedoch, dass die Ursache der Behandlungen vorher abgestellt wird. Falls sich die Ursache nicht finden lässt, ist eine genaue Untersuchung der Umgebung erforderlich. Viele Menschen reagieren extrem empfindlich auf Schimmel, der sich gerne an versteckten Stellen ausbreitet.

 

Lachsöl bei Adipositas und Diabetes

Lachsöl verbessert die Aufnahmefähigkeit von Zellen für Insulin. Damit greift es regulierend in den Blutzuckerspiegel eines Stoffwechsels ein. Darüber hinaus wirkt es auch regulierend auf die Blutfettwerte und den Appetit. Da es sich um ein stark fetthaltiges Nahrungsergänzungsmittel handelt, wirkt es als natürlicher Appetitzügler. Es kann die Entstehung einer Adipositas verhindern und eine Diät unterstützen.

 

Produktion von Lachsöl

Lachsöl wird aus Lachs gewonnen. Der Lachs ist einer der beliebtesten Speisefische. Er wird wild gefangen, zunehmend aber in spezialisierten Aquakulturen gezüchtet. Der in Europa verfügbare Lachs kommt zu über 90% aus Fischzuchtstationen in Norwegen. Dort sind über 600 Betriebe angesiedelt, die dieses nachgefragte Nahrungsmittel in 45000 Tonnen pro Jahr produzieren. Aus ökologischer Sicht ist der norwegische Zuchtlachs weitestgehend unbedenklich. Für seine Aufzucht kommen weder Antibiotika noch schädliche Stoffe zum Einsatz. Die Aquakulturen selbst befinden sich im offenen Meer. Sie sind zwar durch die Fjorde gegen Stürme geschützt. Eine Selbstverseuchung durch Exkremente wird so aber effektiv verhindert. Auch die Ausbreitung von Krankheiten wird so unterbunden, was in geschlossenen Becken ohne den Einsatz von Antibiotika kaum möglich ist. Das ist beispielsweise eines der Hauptprobleme beim Pangasius, einem asiatischen Speisefisch.

Die Bekämpfung von Parasiten ist ebenfalls völlig natürlich. Zusätzlich zu den Lachsen werden in den Aufzuchtnetzen sogenannte „Putzerfische“ ausgesetzt. Diese halten die Lachse effektiv sauber: Sie zupfen die gefürchteten Seeläuse – Mini-Krebse, die sich auf der Haut des Lachses festsetzen – ab und knabbern Flechten oder andere Parasiten weg. Die typischen Lachs-Krankheiten werden durch eine Impfung des Jungfischs verhindert. Von den Impfmitteln ist später im ausgewachsenen Fisch nichts mehr nachweisbar.

Die Reste aus der Filetproduktion oder nicht verwertbarer Fisch werden anschließend zum Lachsöl weiterverarbeitet. Dabei wird der Fisch unter Ausschluss von Sauerstoff erwärmt und gepresst. Anschließend wird das Öl mehrfach gereinigt. Das erklärt die unterschiedlichen Qualitäten und Preise für das Lachsöl: Das für Tierfutter vertriebene Öl ist mit 5-15 Euro pro Liter sehr preiswert. Da Hunde, Katzen und Pferde nicht solche Gourmets sind wie Menschen und für ihre Nahrung geringere gesetzliche Standards gelten, können Sie mit dem preiswerten Lachsöl gut zugefüttert werden. Für den Menschlichen Verzehr oder zur Verarbeitung als Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch sehr strenge Richtlinien zu beachten. Das verteuert die Produkte für den menschlichen Gebrauch erheblich. So kann es passieren, dass ein Liter Lachsöl für die Salat-Zubereitung bis zu 100 Euro kosten kann. 

Neben den Lachsen können auch andere, fettreiche Fische zu Öl verarbeitet werden. Dazu zählt der Aal, Karpfen und Sardinen. Die Voraussetzung ist, dass diese Fische sich von den Omega-3 haltigen Algen ernährt haben. Wie Menschen auch, bilden die Fische das Omega-3 nicht selbst sondern müssen es über die Nahrung aufnehmen. Fischöl, das aus anderen oder unterschiedlichen Fischsorten gewonnen wurde, ist etwas preiswerter als das reine Lachsöl. Jedoch hat nur das Lachsöl den besonders hohen Anteil an Omega-3. Er kann bis zu 30% der enthaltenden Fettsäureester betragen.

Die Ernährung der Fischzucht-Lachse macht gegenwärtig große Fortschritte bei der Ökologie. Sie werden mit Pellets ernährt, die aus Getreide und Fischmehl bestehen. Der Fischmehl-Anteil kann aber aufgrund von Zuchterfolgen bei Omega-3 haltigen Algen immer weiter gesenkt werden. So wird der Zuchtlachs zunehmend zu einem immer besseren, nachhaltigeren und ökologischeren Nahrungsmittel mit Zusatznutzen.

Eigenschaften Lachsöl

Lachsöl hat einen sehr hohen Gehalt an Triglyceriden. Diese beinhalten wiederum hohe Anteile von Omega-3 Fettsäuren. Omega-3 ist ein für den Stoffwechsel wichtiger Stoff, den der Körper aber nicht selbst herstellen kann. Menschen – und Tiere – sind auf die externe Zufuhr von Omega-3 deshalb angewiesen. Der Mangel an Omega-3 Fettsäuren hat viele Zivilisationskrankheiten zur Folge. Dazu zählen:

  • Arteriosklerose
  • Allergien
  • Bluthochdruck
  • Rheuma
  • Alzheimer
  • ADHS
  • Darm-, Prostata- und Brustkrebs

Obwohl Lachsöl ein Naturheilmittel ist, wird es in seiner Wirksamkeit auch von der Schulmedizin nicht mehr angezweifelt.

Herstellung von Lachsöl

Vom Lachs wird gemeinhin vor allem das seitliche Muskelgewebe vermarktet. Was das Omega-3 angeht, ist das jedoch nicht die beste Wahl: Der größte Teil des wertvollen Öls befindet sich beim Lachs im Gehirn, der fettreichen Haut, dem Nervengewebe und den Augen. Diese Teile des Fisches zum bekömmlichen Öl zu verarbeiten ist eine echte Kunst. Wie bei jedem Kernöl auch, wird das Lachsöl durch Pressen gewonnen. Dabei ist eine leichte Erwärmung hilfreich, um die flüssigen Bestandteile auch vollständig extrahieren zu können. Genau hier liegt die Herausforderung bei der Gewinnung von Lachsöl: Das Erwärmen der Fischbestandteile unterstützt eine Oxidation der Fettsäuren, was sie für den Menschen unbrauchbar machen würde. Der Extraktionsvorgang muss deshalb möglichst unter Ausschluss von Sauerstoff stattfinden. Hierzu gibt es verschiedene Ansätze. Viele Hersteller von Lachsölen arbeiten mit dem Einsatz von natürlichen Schutzgasen wie CO2 oder N2, um den Sauerstoff so weit zu verdrängen, dass im erwärmten Öl keine Oxidation stattfinden kann.

Nach dem Auspressen des Öls durchläuft es mehrere Reinigungsstufen. Das erklärt auch die erheblichen Preisunterschiede für dieses wertvolle aber leider für den Menschen nicht sehr wohlschmeckende Naturprodukt. Billiges, für die Anreicherung von Tierfutter geeignetes Lachsöl hat eine rötliche Farbe mit großer Eintrübung. Es kostet ab 5 Euro pro Liter und wird in Kanistern von bis zu 20 Litern Größe verkauft. Diese Gebinde eignen sich gut für die Vieh- und Pferdezucht.

Bei Hunden und Katzen ist preiswertes Lachsöl ebenfalls in der Regel unproblematisch. Hunde sind von Natur aus weniger wählerisch als Katzen. Katzen sind zwar extrem anspruchsvoll, was ihre Nahrung angeht. Wenn sie aber verführerisch nach Fisch duftet, kann kaum ein Stubentiger widerstehen.

Lachsöl in reiner Form für den menschlichen Verzehr ist jedoch eine enorme Herausforderung in der Herstellung. Gleichgültig, ob es als Kapsel oder als Salatöl verkauft werden soll, das Endprodukt ist glasklar und hat eine sehr ansprechende goldgelbe Farbe.

 

Lachsöl selbst herstellen

Lachsöl selbst herzustellen kann man bestenfalls als „nicht unmöglich“ bezeichnen. Es ist durchaus löblich, den ganzen Fisch verarbeiten zu wollen, schließlich sollen seine wertvollsten Bestandteile nicht verloren gehen. Die aus der Filetgewinnung übrig gebliebenen Fischreste aber selbst zu Öl verarbeiten zu wollen ist eine große Herausforderung. Wir empfehlen deshalb, lieber den Fisch gründlich und mehrfach mit einer kräftigen Küchenmaschine zu pürieren und mit dem Brei das Futter für Hund, Katze oder Pferd anzureichen. Der Brei kann maximal einen Tag im Kühlschrank gelagert werden. Sobald er aber anfängt unangenehm zu riechen, sollte man ihn entsorgen. Der Oxidationsprozess hat dann bekommen, was das Öl nicht mehr bekömmlich für Mensch oder Tier macht. Bei kaum einem anderen Nahrungsmittel als Fisch gilt deshalb immer das Gebot der Frische!

Wem es wirklich nur um das Öl geht, kann folgendermaßen vorgehen: Die Fischreste werden auf einem Backrost ausgebreitet. Auf ein Backblech darunter wird ein Suppenteller gestellt, der das abtropfende Öl auffangen soll. Nun stellt man den Backofen auf ca. 80° und lässt den Fisch einige Zeit „Ausölen“. Dieser Aufwand ist jedoch nur für Personen interessant, die Zugriff auf größere Mengen an Fischresten haben, wie beispielsweise Mitarbeiter von Kantinen, Restaurants oder Märkten.  Das so gewonnene Öl ist ebenfalls nicht sehr haltbar.

Inhaltsstoffe von Lachsöl

Lachsöl besteht zum großen Teil aus „guten“ Triglyceriden, den Fettsäureestern von Glycerin. 30% dieser Fettsäureester bestehen aus dem besonders wertvollen Omega-3. Weitere Bestandteile sind gesättigte, ungesättigte und – einschließlich Omega-3 – mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Omega-3 gilt als „Gegenspieler“ der Omega-6 Fettsäuren, die beispielsweise in Sonnenblumenöl reichlich vorhanden sind. Diese sind zwar ebenfalls für den Organismus wichtig, können aber eine Arteriosklerose unterstützen.

 

Alternativen zu Lachsöl: Worin ist Omega-3 noch enthalten?

Für Omega-3 gibt es auch pflanzliche und andere tierische Lieferanten außer dem Lachs. Vorweg muss aber gesagt werden, dass der Lachs mit Abstand die höchste Konzentration an Omega-3 Fettsäuren enthält.

Pflanzliche Lieferanten für Omega-3 Fettsäuren sind:

  • Chia Samen
  • Leinöl
  • Walnüsse
  • Rapsöl
  • Bestimmte Sorten Algen und Kelp.

Tierische Lieferanten von Omega-3 Fettsäuren außer Lachs sind:

  • Schellfisch
  • Thunfisch
  • Makrele
  • Forelle
  • Sardine
  • Krill

Die Gewinnung von Omega-3 aus Algen ist bislang jedoch nur für den indirekten Verzehr für den Menschen vorgesehen. Das Algen-Omega-3 wird vorwiegend zur Herstellung von Futterpellets gebraucht, die an Zuchtlachs verfüttert werden. Da die in Europa verfügbaren Zuchtlachse aber ökologisch einwandfrei sind, ist diese Zweitverwertung unbedenklich.

Krill als Omega-3 Lieferanten ist bislang nur theoretisch eine gute Idee. Zwar ist Krill eine schier unerschöpfliche Ressource, die in gigantischen Mengen zur Verfügung steht. Die winzig kleinen Krebse zu Öl zu verarbeiten ist bislang technisch nur mit enormen Aufwand möglich. So bleibt bislang nur der Lachs als hocheffizienter Lieferant für Omega-3 Fettsäuren.

Dennoch: Die benannten pflanzlichen Produkte haben eine ausreichend hohe Konzentration an Omega-3 Fettsäuren, die damit auch für Veganer eine nachhaltige und umfassende Ernährung ermöglichen.

Quellenangabe

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